Von der Masse abheben wird meine Devise sein

Voller Tatkraft habe ich meinen Business-Blog gestartet. Habe Themen gebrainstormt und Zeitpläne entwickelt, zudem Beiträge in die Tasten gehauen. Fazit? B2B und Bloggen geht nicht zusammen. Was ich brauche sind mehr Kunden.

Wer sind denn meine Leser?

Die erwarteten Leserscharen lassen sich auf meinem Blog nicht blicken, mehr Kunden sehe ich auch nicht. Die, die kommen und die Texte wirklich lesen, klicken den Call-To-Action-Button nicht an. Bevor ich nun meinen ganzen Schwung verliere und das Projekt in den Wind schreibe, werde ich meinem Blog doch noch eine zweite Chance geben. Vielleicht eine dritte und noch eine vierte. Wenn ich mit den nachstehenden Argumenten beschäftigt, für mich beantwortet und auch umgesetzt habe, sollte es mit den mehr Kunden klappen. Kenne ich eigentlich mein Zielpublikum? Vielleicht schaut sich deshalb niemand meinen Blog an, weil ich mein Publikum gar nicht richtig kenne. Wer sind denn meine Leser? Welche Wünsche, Bedürfnisse und Probleme haben sie.

Eigentlich sollte jede Blogpost wenigstens einen der Aspekte vorzeigen und Lösungen dafür bereithalten. Je klarer ich mich ausdrücke, wer ich bin und meine Texte lesen, desto genauere Informationen kann ich liefern und mehr Kunden kommen. Schließlich würde ich keinen Vegetarier mit einer Geburtstagseinladung in ein Steakhouse überraschen wollen. Das richtige Keyword macht es Damit User meinen Blog lesen können, müssen sie ihn natürlich erst einmal finden. Deshalb werde ich aussagekräftige Keywords in meinen Blog eingeben und zwar im Hinblick darauf, was der ideale Leser in die Suchmaschine eintippen würde. Ich kann zwischen Short-Tail und Long-Tail-Keywords auswählen.

Zarteste Steak in München

Beispielsweise “Steak” (Short-Tail) oder “Zarteste Steak in München” (Long-Tail). Da ich gerade erst mit dem Bloggen angefangen habe, werde ich besser auf Long-Tail-Keywords setzen. Sicherlich werden dann weniger Leser genau diese Wortkombination eingeben. Aber wer genau sucht, bei dem werde ich ins Schwarze treffen und meine Chancen damit erhöhen, dass aus einem Leser ein Lead wird. Zudem werde ich mich damit von meinen Mitbewerbern abheben. Wenn ich länger blogge und ich bekomme hohe Traffic-Raten und mehr Kunden, dank der Suchmaschinen, werde ich auf Long-Tail und Short-Tail-Keywords setzen und zwar gleichzeitig. Mittlerweile, so hoffe ich, habe ich mich im Suchmaschinenbusiness dann als Autorität etabliert und kann dann einfacher für umkämpfte Suchbegriffe ranken und mehr Kunden erreichen.

Würde ich meine Headline anklicken?

Eine Überlegung ist es allemal wert. Bis zu zehn Personen lesen die Überschrift eines Blogposts. Aber leider sind es nur zwei die auch den Rest darunter lesen, so drücken sich Experten aus. Das sollte für mich Grund genug sein, den Titel nicht als lästige Überschrift eines Posts anzusehen, sondern als eine attraktive Eintrittskarte zu betrachten. Experten zufolge sind zugkräftige Wörter “kein”, “ohne” oder “nicht”. Ich könnte mit eine Headline dann so vorstellen “Butter doch nicht das beliebteste Topping auf Brot und Co.”

Man könnte das schon wie eine kleine Offenbarung ansehen. Selbst Wörter, die auf den ersten Blick nicht so sehr durchschlagen, wie “tot” “dunkel” oder “Krieg”, üben eine große Anziehungskraft aus und können neugierig machen wie beispielsweise “Der Salat ist tot – und jetzt?”. Auch werde ich meine Schlagwortkiste zu Rate ziehen und meine Überschriften vielleicht mit “smart”, “überraschend”, “kritisch”, “riesig” und “Wissenschaft” aufpeppen. Von der Masse abheben wird meine Devise sein Wir leben ja in einem Informationszeitalter und leiden an allem, nur nicht an Informationen. Dabei ist es viel schwieriger, die richtigen Informationen herauszukitzeln bzw. für mich als Anbieter mit Deinen Informationen aufzufallen.

Call-to-Action am Schluss

Das soll aber jetzt nicht heißen, dass ich auf Gedeih und Verderb mir Themen aus den Fingern saugen muss. Denn die Hauptthemen hat der Markt oftmals selbst. Meine Inhalte sollten einzigartig und die Lösungen pfiffig werden. Um die Ecke denken, heißaktuelle Untersuchungen aufstöbern und damit werde ich meine Leser so richtig erfrischen. Habe ich eigentlich die richtige Call-to-Action? Meinen Blogpost verstehe ich als Chance, meine Leser mit attraktiven, hilfreichen und wertvollen Informationen zu bedienen und auf die Stufe der Buyer’s Journey zu leiten. Deshalb werde ich der Call-to-Action am Schluss meines Posts mit den Inhalten meiner Texte übereinstimmen. Meine Überlegung geht dahin, wenn ich beispielsweise einen Beitrag über die fünf besten Tipps zum Steakgrillen veröffentliche, sollte ich kein E-Book über Beilagensalate am Ende des Blogs aufführen. Das wäre dann wie Eulen nach Athen tragen.

Da ich ja gerade erst mit dem Bloggen angefangen habe, habe ich natürlich noch nicht zu allen Beiträgen ein genaues Angebot vorzuzeigen. Aber Geduld ist die Mutter der Porzellankiste. Im Laufe der Zeit wird sich meine Bibliothek mit Content-Angeboten füllen und es werden dann immer mehr stimmige Call-to-Action und mehr Kunden kommen. Blogge ich regelmäßig? Wie oft stelle ich eigentlich Beiträge ins Netz? Manchmal nur einmal im Monat? Einmal in der Woche? Oder doch jeden Tag? Man muss kein Marketingwissenschaftler sein, um zu wissen, dass Aktualität und Häufigkeit einen großen Einfluss auf meinen Blog oder meine Webseite, aber auch auf die Suchergebnisse haben.

Da mein Blog nicht so richtig läuft und der Traffic zu wünschen übrig lässt, werde ich häufiger bloggen. Es wird ausschließlich beste Qualität sein, die ich bloggen werde. Sind ich und meine Informationen glaubwürdig? Jeder kann heute bloggen, ohne je eine Ausbildung absolviert zu haben und zwar über Alles und unzensiert. Ich werde meine Leser mit höchst aktuellen Informationen beliefern, die zudem den Charakter und den Stempel “geprüft und wahrheitsgemäß” haben.

Wissen solltest Du dabei, dass gedruckte Informationen immer eine größere Glaubwürdigkeit haben, als nur einfach online gestellte. Denn es ist für den User kinderleicht, Google nach den Informationen zu befragen, die ich veröffentliche. Unzuverlässige Quellen werden deshalb out sein. Sorgfältigkeit beim Prüfen von Fakten sollte die erste Wahl sein, man kann sich aber auf Meinungsführer der Branche berufen. Außerdem solltest Du nicht nur auf Deinem Blog die Inhalte teilen, sondern Du solltest nicht darauf warten, bis das Publikum zu Dir kommt. Gehe zu den Lesern, in die sozialen Netzwerke, Branchenforen, E-Mail-Newsletter oder Gastbloggern. Wer alle machbaren Möglichkeiten auslotet, kann einen Riesenschwung an Traffic für sich verbuchen.

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